Wo geht die Reise hin?

Nun sind wir schon seit 4 Wochen am üben. Und wir üben in jeder freien Minute.

Wir fahren Fahrrad, richtig mit Geschirr und Jörginsleine und Hundeschuhe denn

Hutch läuft sich ganz schnell die Füsse wund.

Aber eigentlich ist das lebensgefährlich.

Dass sollte ich auch gleich am 2. Tag nach unser 1. Berlinfahrt feststellen.

Da Hutch so aufgeregt ist, geht der ab wie ein Blitz. Mir  ist es praktisch unmöglich ihn zurückzuhalten. Ebenso schnell bleid er auch stehen. Das tat er natürlich bei mir. Und das Ende vom Lied war, ich weiß jetzt wie man nicht vom Fahrrad absteigen sollte. Nämlich über den Lenker. Davon bekommt man eine richtig schöne Rippenprellung oder besser angebrochene Rippen.

Das tut vielleicht weh. Eine Krankschreibung ist unumgänglich und die Auslastung von Hutch na ja.... die ist erstmal nicht gewährleistet.

 

Also, wir haben alles gegeben.

Als wir in Berlin waren haben wir schon  ein 2. Treffen ins Auge gefaßt. Maja wollte Hutch mal alleine kennen lernen. Ganz ohne uns. Auf neutralem Boden.

Gesagt getan.Wir haben uns einen schönen Tag in Berlin und Maja hat Hutch genau beobachtet und vieles ausprobiert. 

Am folgenden Tag haben wir uns morgens früh bei Maja getroffen. Wir haben uns kleine Filme angeschaut, die am Tag zuvor mit der fast verstecken Kamera gedreht wurden.

Oh man. Wer war dieser Hund? Das ist nicht Hutch? Oder?

Doch. Hutch mal ganz anders. Es tat richtig weh. Alles was wir nicht machen können, hat Maja ohne Probleme gemacht.

Mit 18 anderen Hunden auf einer Weide. Undenkbar, absolut undenkbar!

In der Stadt bei vielen anderen Menschen wäre hier bei uns zur Beller- beißer- schnapperei geworden.

Was machen wir bloß falsch?

 

Also was nun? Maja war der Meinung, dass wir uns hier mal mit einem Fachmann bezüglich Hütehunde unterhalten müssen. Sie hatte bereits ein Treffen mit einem Schäfer organisiert.  Der Weg dahin war für uns richtig sch........... Wir haben ein echtes Problem!

 

Letztendlich kam folgendes bei unserem Treffen dabei raus: (übrigens sagt der Bericht im ZDF wirklich alles)

Also wir haben einen hochbegabten Hütehund, der auch hüten will. Aber eigentlich haben wir bei der Auswahl genau darauf geachtet, dass wir genau solch einen Hund nicht bekommen. Neun Welpen hatte die Mama und wir suchen uns genau den Eiinen, den Unseren aus. Das muss doch was bedeuten.

Wir haben auch noch am selben Tag Geburtstag.

 

Auf der Weide vom Schäfer sind ganz viele Tränen geflossen. Wohl gemerkt nicht nur von mir. Maja, das Kamerateam, der Schäfer, alle haben uns so großartig getröstet und uns Hilfe zugesichert, egal wie wir uns entscheiden werden. Wir werden das gemeinsam zu einem Erfolg bringen. Wie dieser Erfolg aussehen wird, das steht noch in den Sternen.

 

Oh man 2 Tage haben wir uns den Kopf zerbrochen. WAS MACHEN WIR?

 

 

 

Unser Vorhaben:

Ich gehe jetzt für 2 Wochen ins Hundetraining.

Dort muss ich umbedingt das Führen lernen.

Wenn ich den Grundgehorsam in den Griff bekomme und Hutch mir endlich vertraut, dann suchen wir einen Schäfer in der Nähe, der uns mit seinem Wissen zu Seite stehen soll um evtl. aus Hutch einen Hütehund zu machen.

Aber auch die Möglichkeit mit viel Hundesport ist nicht ganz ausgeschlossen.

 

Sollte ich das nicht hinbekommen, dann werden wir für Hutch ein neues Zuhause suchen. Wir möchten das Hutch ein schönes Hundeleben hat. An dieser Stelle haben wir dann alles gegeben und sind dann bereit diesen Weg zu gehen. Das werden wir allerdings in ganz enger Zusammenarbeit mit MMN und dem Regiseur Bernd Reufels durchziehen.

Aber ich hoffe von ganzem Herzen, dass das nicht passieren wird.

Ich werde mich mächtig ins Zeug legen!

Versprochen!!